Tor Hidden Services und Datenschutz-Technologieprojekte haben ein Registrar-Problem, das die meisten erst zu spät bemerken. Deine Domain wird gesperrt. Payment-Prozessoren lehnen dich ab. Support-Mitarbeiter verlangen Identifizierung. Dann geht dein Service offline.
Die Herausforderung: Mainstream-Registrare (GoDaddy, Namecheap etc.) unterliegen US-Jurisdiktion und ICANN-Richtlinien. Sie befolgen DMCA-Takedowns fraglos. Sie verlangen KYC-Verifizierung – oft eskaliert, wenn deine Domain Anonymitätswerkzeuge, VPN-Infrastruktur oder Datenschutzforschung berührt. Payment-Optionen schrumpfen: Kreditkarten werden abgelehnt, PayPal sperrt Konten, traditionelle Gateways sehen „verdächtige Aktivitäten".
Tor-Relay-Betreiber, Datenschutzforscher, anonyme Publishing-Plattformen und Krypto-Infrastruktur-Projekte brauchen einen Registrar, der legale Datenschutz-Technologie nicht wie Konterbande behandelt. Einen, der Krypto ohne Verhör akzeptiert. Einen, der nicht auf Drohbriefe antwortet.
Bunkerdomains existiert in dieser Lücke. Kein DMCA-Compliance-Theater. Keine KYC-Formulare. Nur Krypto-Zahlung – keine Bankintermediäre, die Fragen stellen. Dein WHOIS bleibt standardmäßig privat. Domain-Registrierung erfolgt mit einer Onion-Adresse oder Clearnet-Pseudonym. Keine Identität erforderlich. Keine Email-Verifizierungsspiele, die dich entlarven sollen.
Das ist keine Paranoia. Das ist praktisch. Ein Datenschutz-Tech-Projekt sollte Energie in Sicherheit stecken, nicht in Formulare für einen Registrar, der unter Druck sowieso einknickt.