Das lesbare Label, das du tatsächlich registrierst, sitzt direkt links der TLD. In example.com ist 'example' die SLD; in mail.example.com ist 'mail' eine Subdomain. Du besitzt die SLD für einen Registrierungszeitraum (üblicherweise 1–10 Jahre); die Registry wartet die TLD-Infrastruktur. SLDs sind das, wofür du zahlst, das du zu Nameservern zeigst, und das du verlierst, wenn du nicht erneuerst. Sie sind die praktische Einheit des Domain-Ownership. Die meisten Leute verwechseln 'Domain' mit 'SLD' — technisch unpräzise, aber die Unterscheidung zählt, wenn du Registry-Dokumente liest oder DNS fehlerbehebst. Nach ICANNs Modell besitzt du die TLD selbst nie; du least die SLD von einem Registrar, der mit der Registry koordiniert. Einige TLDs (wie die meisten ccTLDs) haben Residenz- oder lokale Präsenz-Anforderungen, gebunden an die SLD. Andere (die meisten gTLDs) kümmert's nicht. Wenn du dich anonym über bunkerdomains registrierst, kaufst du das Recht, eine SLD ohne KYC-Reibung zu nutzen — die Registry trackt sie immer noch, aber wir händigen ihnen deinen Pass nicht aus.
dns
Second-Level-Domain
Das registrierbare Label direkt links der TLD (z.B. 'example' in example.com).